February 10, 2021

Diese 5 Themen bewegen Business Coaches 2021

Spätestens die Einführung des flächendeckenden Home-Office hat Führungskräfte und Personalverantwortliche in die digitale Führung katapultiert. Denn wie in vielen anderen Arbeitsbereichen treibt die Pandemie auch die Digitalisierung von Personalentwicklungsmaßnahmen voran. Teams im Homeoffice brauchen andere Skills als jene, die im direkten Kontakt miteinander arbeiten. Fest steht: Personalentwicklung befindet sich in einem starken Umbruch. Die digitale Coaching- und Lernplattform Sharpist hat deshalb 30 seiner Coaches befragt, welche Themen für sie in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Mitarbeitenden im Mittelpunkt stehen.

1. Digitale Lern- und Entwicklungsangebote als Voraussetzung, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein

Die Pandemie stellt neue Herausforderungen an Arbeitnehmer:innen: besseres Selbstmanagement, mehr Eigenverantwortung und -Motivation. Unternehmen laufen sonst Gefahr, wertvolle Mitarbeiter:innen zu verlieren. Neben dem Wissensverlust bedeutet das auch hohe Recruiting- und Onboarding-Kosten. Um diese neuen Anforderungen zu meistern brauchen Mitarbeitende Unterstützung. Sharpist Coach Veronica Wantenaar meint, dass digitale Lern- und Entwicklungsangebote zur Voraussetzung werden, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein: “Ich denke, dass MitarbeiterInnen darauf achten werden, wie ihr Unternehmen ihnen das Lernen und die Entwicklung, die sie benötigen, über Online-Plattformen ermöglicht. Die Qualität der Infrastruktur des Unternehmens wird ein Anziehungspunkt für Bewerber werden. Die Mitarbeiter werden nach Systemen verlangen, die sie bei der Arbeit aus der Ferne unterstützen, und sie werden erwarten, dass das Unternehmen die notwendige Unterstützung dafür bietet.”  

Sharpist Coach Marion Ohlmann prognostiziert, dass beim digitalen Training “die Unterstützung bei der Entwicklung persönlicher Resilienz und Stabilität, um mit instabilen Bedingungen im persönlichen, sozialen und beruflichen Leben fertig zu werden” im Mittelpunkt stehen wird.

2. Human Resources Development wird auch nach der Pandemie digital bleiben

Wer sich aktuell beruflich weiterentwickeln will, greift vorrangig auf digitale Angebote zurück. Die befragten Sharpist-Coaches sind sich einig, dass dieser Trend auch nach der Pandemie bestehen bleibt. “Es wird mehr digitales Lernen geben, und zwar in kleineren Häppchen oder Nuggets. Ich sehe nicht, dass wir zum Offline-Lernen im Klassenzimmer auf demselben Niveau und Zeitaufwand wie früher zurückkehren werden”, so Sharpist Coach Claudia Salowski.

Auch Sharpist Coach Jutta Rubach ist überzeugt, dass der Digitaltrend die Pandemie überdauern wird: “MitarbeiterInnen, deren Arbeitsplätze Heimarbeit zulassen, werden diese Art des Arbeitens viel mehr als in der Vergangenheit nachfragen. Das schließt Online-Lernen und -Coaching ein, da wir uns daran gewöhnt haben, das in Corona Lockdowns zu tun. Für das Erlernen neuer Fähigkeiten oder das Auffrischen von Kenntnissen werden Mitarbeiter:innen, so vermute ich, oft Online-Formate wählen. Auf der anderen Seite habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Leute mit Online-Webinaren und ähnlichem überfordert sind. Interaktion ist wichtig, was in Online-Versionen oft nicht berücksichtigt wird. Was das Coaching angeht, so mögen die Leute eine Mischung aus persönlichem und Fern-Coaching. Letzteres reduziert die Kosten, spart Zeit und ermöglicht zudem Vertrauen und damit auch intimen Austausch”.

3. Lern- und Entwicklungsmaßnahmen werden sich trotz Digitalisierung individualisieren

Die befragten Sharpist Coaches stehen digitalisiertem Lernen offen gegenüber. Sie gehen allerdings davon aus, dass Lern-Angebote künftig, trotz verstärkter Digitalisierung eine Individualisierung erfahren. “Individuelle Situationen und Anforderungen werden wichtiger werden, um Verbindungen aufrechtzuerhalten, und ich glaube, dass das Coaching von Einzelpersonen und Teams zu einer selbstverständlichen Anforderung werden wird, um die organisatorische Leistung zu verbessern”, meint Veronica Wantenaar.

4. Flexible Arbeitskonzepte erfordern neue Fähigkeiten und Denkweisen von Führungskräften und MitarbeiterInnen

Als Basiskompetenz in einer immer unvorhersehbarer werdenden Welt, die Flexibilität und Agilität abverlangt, sieht Sharpist Coach Susanne Jess die Reflektion der eigenen Persönlichkeit. “Wenn ich mich selbst besser verstehe, kann ich andere ebenfalls besser verstehen”, so Jess. Hinzu kommt Flexibilität im eigenen Denken und Handeln. “MitarbeiterInnen dürfen Ambiguitätstoleranz als Schlüsselkompetenz etablieren - es wird kein „normal“ mehr geben und jeder darf sich vor dem Hintergrund seiner eigenen Persönlichkeit die Fragen stellen, wie sie oder er es schafft, situations-flexibler zu agieren”, führt Jess weiter aus.

5. Digitaler Weiterbildungsmarkt wird stark wachsen

Eine weitere Einschätzung kommt von Sharpist Coach Andre Ribero. Er geht davon aus, dass im Zuge der durch die Pandemie bedingt beschleunigten Digitalisierung von Personalentwicklungsmaßnahmen auch der Markt stark wachsen wird. “Digitales Coaching wird weiterhin im dreistelligen Bereich wachsen und traditionelle Lernmethoden im Klassenzimmer werden weiter abnehmen”, so Ribeiro.

Fazit

Die Befragung unter den Coaches zeigt, dass der Trend zur Digitalisierung auch nach der Corona-Pandemie nicht zurückgehen wird und dass trotz Online-Training individuelle Weiterentwicklungsmaßnahmen in den Fokus rücken werden, um die benötigten Stärken im “New Normal” gezielt zu fördern.

Über Sharpist

Sharpist ist eine ergebnisorientierte, digitale Coachingplattform für professionelle Personalentwicklung und -weiterbildung. Lernende in Organisationen treffen sich über eine mobile App oder am Desktop mit ihrem:ihrer persönlichen Business Coach:in aus Sharpists internationalem Netzwerk von über 500 zertifizierten Coach:innen. Für einen idealen Lernerfolg wird das persönliche Coaching mit personalisierten Lerninhalten von Partnern wie MIT Sloan Review oder getAbstract ergänzt. Auf diese Weise befähigt Sharpist Unternehmen dazu, das volle Potenzial ihrer Mitarbeitenden durch skalierbares und digitales Lernen zu entfalten.


Sharpist wurde 2018 gegründet und beschäftigt inzwischen über 60 Mitarbeitende am Hauptsitz in Berlin. Zu den Kunden zählen Porsche, Axel Springer, STRABAG sowie weitere große und mittelständische Unternehmen. Weitere Informationen unter www.sharpist.de.

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