November 12, 2020

Digitale Transformation und Kommunikationskompetenz entscheidende Weiterbildungsthemen während der Pandemie

  • Umfrage von Sharpist unter Personalverantwortlichen von 200 deutschen Unternehmen
  • Digitale Transformation, Stärkung der Produktivität und Messbarkeit der Trainingsfortschritte sind die wichtigsten Aspekte für Weiterbildungsprogramme
  • COVID-19 stärkt das Verständnis für digitale Trainingsangebote

eine digitale Lernplattform für professionelle Mitarbeiter-Weiterbildung, veröffentlicht heute Zahlen aus einer Kundenbefragung zur Bedeutung von digitalen Weiterbildungsmöglichkeiten in Unternehmen. Die Auswertung widmet sich sowohl generellen Anforderungen in diesem Bereich, als auch den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf das digitale Mitarbeitenden-Coaching. Die Umfrage wurde im Zeitraum von Juli bis September 2020 mit SurveyMonkey unter Personalverantwortlichen von 200 deutschen Unternehmen durchgeführt. 84 Prozent der befragten Unternehmen weisen eine Größe von über 1000 Mitarbeitern auf.

Unternehmen fordern Messbarkeit von Weiterbildungsmaßnahmen

Zu den wichtigsten Themen im Bereich der Mitarbeiterentwicklungen in den letzten 24 Monaten zählen demnach digitale Transformation (41,2%) und die Stärkung der Produktivität von Teams und Individuen (38,5%). Erstaunlicherweise erreicht der Bereich Stärkung der Frauen in Führungspositionen die geringste Bedeutung - nur 20,4% gewichten dies mit sehr wichtig (Vgl. Abb. 1). Bei der Auswahl von Learning- und Development-Programmen ist der entscheidende Faktor die Qualität der Trainer*innen und Coaches, dies steht noch vor der Notwendigkeit, ortsunabhängige Lösungen anbieten zu können. Das ergibt sich aus dem Mittelwert der individuellen Gewichtung der Themen (Vgl. Abb. 2). Als größte Herausforderung für Training, Learning und Development betrachten Organisationen die fehlende Messbarkeit von Erfolgen. Jede*r vierte Befragte wünscht sich demnach eine Lösung, die erkennbar macht, welche Fortschritte Teilnehmer*innen nehmen und worauf sich diese auswirken (Vgl. Abb. 3).

COVID-19 steigert den Trainingsbedarf vor allem für virtuelle Kommunikation

Wie in vielen Bereichen des Arbeits- und Wirtschaftslebens hat die COVID-19 Pandemie auch die Bereiche Training und Weiterbildung betroffen. Durch die schnelle und radikale Veränderung der Arbeitsweise für Organisationen und Mitarbeitende haben sich auch die Ansprüche an Coaching-Aufgaben für Teams wie einzelne Mitarbeiter gewandelt. Sehr wichtig wurde demnach in den zurückliegenden Monaten die Stärkung digitaler Fähigkeiten (41,6%) sowie die Notwendigkeit, die Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern (30,5%). Auch der Faktor Inspiration der Teams hat mit der Isolation der frühen Corona-Phase einen hohen Stellenwert eingenommen (31%) (Vgl. Abb. 4). Positiv lässt sich mit den Ergebnissen der Umfrage festhalten, dass trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit, die mit COVID-19 einhergeht, keine signifikanten Budgetkürzungen im Bereich der Mitarbeiterentwicklung stattfanden. Bei 45,5 % der Organisationen sind die Investitionsmöglichkeiten auf dem gleichen Niveau geblieben (Vgl. Abb. 5).

Tine Schlaak, Vice President Sales bei Sharpist und mitverantwortlich für Konzeption und Durchführung der Kundenbefragung, ordnet die Ergebnisse folgendermaßen ein: “Die Umfrage zeigt, was wir auch in der öffentlichen Diskussion der letzten Monate beobachten konnten: Die Corona-Krise hat in vielen Arbeitsbereichen zu radikalen Veränderungen für jeden einzelnen Menschen geführt. Die Umstellung auf Home Office, virtuelles Zusammenarbeiten, unabhängiges Arbeiten vom Team - Unternehmen spüren die Verantwortung, die damit einher geht, Mitarbeiter*innen in dieser neuen Situation Lern- und Entwicklungsangebote an die Hand zu geben und sie damit auch mental durch die Pandemie zu begleiten.”

Für Fabian Niedballa, Co-Founder und COO von Sharpist, wirkt Corona auch für seine Branche wie ein Brennglas: “Learning und Development gewinnen zwar seit einigen Jahren konstant an Bedeutung und immer mehr Unternehmen integrieren kontinuierliches Lernen in die täglichen Arbeitsprozesse. Fast zwangsläufig führt die Pandemie nun aber zu einer gesteigerten Akzeptanz für digitale Angebote. Diese virtuellen Trainingsprogramme helfen auch langfristig Budgets effizienter zu nutzen und im ganzen Unternehmen skalier- und messbare Entwicklungsprozesse zu implementieren. Das spiegelt den Wunsch wieder, der sich unter den befragten Unternehmen gezeigt hat.”

Das 2018 gegründete Startup Sharpist bietet Unternehmen als HR-Partner eine Learning- und Development Plattform, über die sie ihren Mitarbeiter*innen individuelle Weiterentwicklungsprogramme ermöglichen können. Sharpist vermittelt über diese Plattform Coaches aus einer Vielzahl von Bereichen, individuell und algorithmen-gestützt ausgewählt für die jeweilig definierten Ansprüche. Das Programm läuft ausschließlich virtuell: Coach und Coachee treffen sich datensicher über die Plattform und tauschen über die zugehörige Sharpist-App Lerninhalte, Fortschritte und Termine aus.

Die gesamte Studie können Sie unter diesem Link mit dem Passwort keepgrowing! herunterladen.

Die erwähnten Ergebnisse in der visuellen Übersicht

Abb.1. 1= nicht wichtig bis 5 = sehr wichtig.

Abb. 2. 1 = hohe Bedeutung bis 5 = geringe Bedeutung

Abb. 3.

Abb. 4. 1 = nicht wichtig bis 5 = sehr wichtig

Abb. 5.

Über Sharpist

Sharpist ist eine ergebnisorientierte, digitale Coachingplattform für professionelle Personalentwicklung und -weiterbildung. Lernende in Organisationen treffen sich über eine mobile App oder am Desktop mit ihrem:ihrer persönlichen Business Coach:in aus Sharpists internationalem Netzwerk von über 500 zertifizierten Coach:innen. Für einen idealen Lernerfolg wird das persönliche Coaching mit personalisierten Lerninhalten von Partnern wie MIT Sloan Review oder getAbstract ergänzt. Auf diese Weise befähigt Sharpist Unternehmen dazu, das volle Potenzial ihrer Mitarbeitenden durch skalierbares und digitales Lernen zu entfalten.


Sharpist wurde 2018 gegründet und beschäftigt inzwischen über 60 Mitarbeitende am Hauptsitz in Berlin. Zu den Kunden zählen Porsche, Axel Springer, STRABAG sowie weitere große und mittelständische Unternehmen. Weitere Informationen unter www.sharpist.de.

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